Brandschutzverkleidung

Brandschutzverkleidungen von Konstruktionen stellen ein zentrales Element des passiven Brandschutzes von Gebäuden dar. Ihr Hauptziel besteht darin, den Temperaturanstieg in den tragenden Bauteilen zu begrenzen und deren Stabilität und Tragfähigkeit während der gesamten geforderten Feuerwiderstandsdauer zu gewährleisten.

Die Montage der Verkleidungssysteme erfolgt gemäß den technischen Vorschriften der Hersteller. Der Schwerpunkt liegt auf der präzisen Ausführung der Details, insbesondere der Anbindung an angrenzende Konstruktionen und der konsequenten Abdichtung der Fugen, um die Kontinuität und Integrität der Verkleidungen zu gewährleisten. Die fachgerechte Ausführung sorgt für eine lange Lebensdauer und Stabilität ohne weiteren Wartungsaufwand.

Brandschutzverkleidungen werden zur Erhöhung der Feuerwiderstandsfähigkeit angebracht:

  • Stahltragwerke (Stützen, Träger, Fachwerke)
  • Beton- und Stahlbetonkonstruktionen
  • Decken- und Dachkonstruktionen (einschließlich Trapezbleche)
  • Lüftungs- und Kabelkanäle
  • bei der nachträglichen Erhöhung der Feuerwiderstandsfähigkeit von Konstruktionen
Brandschutzverkleidungen kommen in allen Arten von Gebäuden zum Einsatz – von Wohn- und Bürogebäuden bis hin zu Industriehallen. Dank der Vielseitigkeit der Systeme lassen sie sich an die konkreten baulichen Gegebenheiten sowie an die Anforderungen des Bauherrn anpassen.